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Pressemitteilung

JETZT EIN KLARES ZEICHEN FÜR HUMANITÄT SETZEN #LEAVENOONEBEHIND

Die Jungen Ökologen Oberpfalz setzen sich zusammen mit anderen Jugendorganisationen für Flüchtlinge ein.

Gemeinsame Pressemitteilung der Grünen Jugend Regensburg, Fridays for Future Regensburg, den Jusos Regensburg, der DGB-Jugend Oberpfalz, der Linksjugend [’solid] Regensburg, der Seebrücke Regensburg, den Jungen Liberalen Regensburg, der Greenpeace Jugend Regensburg und den Jungen Ökologen Oberpfalz

Wir fordern, dass die Stadt Regensburg sich dazu bereit erklärt, Flüchtende von den griechischen Inseln aufzunehmen. Regensburg hat sich 2018 zum Sicheren Hafen erklärt und muss jetzt alles in ihrer Macht Stehende tun, um dieser Verpflichtung gerecht zu werden. Außerdem drängen wir auf die Verwirklichung eines landeseigenen Aufnahmeprogramms für Flüchtende in Bayern, für das sich die Stadt Regensburg auf Landesebene einsetzen soll. Denn es braucht jetzt ein klares Zeichen für Humanität.

Im April haben sich bereits verschiedene Jugendorganisationen überparteilich zusammengeschlossen, um Briefe an die Landtags- und Bundestagsabgeordneten aus der Region zu richten. Wir forderten sie darin ebenfalls dazu auf, sich dafür einzusetzen, dass Bayern Flüchtende von den griechischen Inseln aufnimmt! Bayern hat die Kapazitäten, um weitaus mehr als nur 4 Kinder und Jugendliche zu evakuieren, dies kann also nur der Anfang gewesen sein.

Deutschland muss jetzt voran gehen und Verantwortung übernehmen, denn eine europäische Lösung ist leider nicht rechtzeitig zu erwarten. Wir dürfen Niemanden zurücklassen!

Die Corona-Krise hält Bayern und Deutschland fest im Griff. Bürger*innen sollen sich weitestmöglich zuhause aufhalten und häufig die Hände waschen. Doch was tun, wenn man weder ein Zuhause noch fließendes Wasser hat, geschweige denn Seife, um sich die Hände zu waschen? Wenn es keine medizinische Versorgung für Erkrankte gibt? Wenn aufgrund von Überbelegung kein Mindestabstand einhaltbar ist? An den Außengrenzen der EU harren mehr als 40.000 Menschen in solchen Verhältnissen aus und es ist nicht vorstellbar, was ihnen dort passieren wird, wenn COVID-19 in den Flüchtlingslagern auf Lesbos und den anderen griechischen Inseln ausbricht. Aufgrund der Zustände in den Lagern würde sich das Virus rasant ausbreiten, zahllose Menschenleben gefährden und kosten. 

Wir erwarten nun die Antworten auf unsere Briefe. Besonders wichtig ist uns, dass jetzt Taten folgen und die Menschen auf den griechischen Inseln evakuiert werden.

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