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Pressemitteilung

Kontroverse Anträge und eine JÖ-Vertretung im neuen ÖDP-Bundesvorstand

Gruppenbild von Tim-Oliver Kray (JÖ-Bundesvorsitzender), Kara Tober (JÖ-Beisitzerin), Charlotte Schmid (ÖDP-Bundesvorsitzende), Tobias Raffelt (2. stellv. Bundesvorsitzender der JÖ)

JÖ-Bundesvorstandsmitglieder mit der ÖDP-Bundesvorsitzenden Charlotte Schmid Foto: Tarek Mantaoglu

Der 61. Bundesparteitag der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), der vom 30.09. bis 02.10.2022  in Würzburg stattfand, war auch für die Jugendorganisation jung.ökologisch (JÖ) wegweisend.

Der neu gewählte ÖDP-Bundesvorstand mit der neuen Vorsitzenden Charlotte Schmid wurde auf Beschluss des Bundesparteitages auf 13 Mitglieder erweitert. Eines dieser 13 Mitglieder trägt den Titel „JÖ-Mitglied zur Vertretung der Interessen der jungen Generation“. In dieses Amt wurde das JÖ-Mitglied Dr. Tobias Kretschmer gewählt. Die JÖ gratuliert hiermit herzlich zur Wahl und dankt dem vergangenen Bundesparteitag im April für den Beschluss des festen Sitzes eines JÖ-Mitglieds im höchsten Gremium der ÖDP.

Von insgesamt 59 eingereichten Anträgen und Änderungsanträgen kamen bei diesem Bundesparteitag 17 von der JÖ. Beispielsweise wurden mehrere Anträge zu grundlegenden Themen wie Familienbild, religiösen Bezügen im ÖDP-Programm und zur Wissenschaftlichkeit in Parteiveröffentlichungen eingereicht. Die JÖ versucht mit den Anträgen, sowohl ihre eigenen Positionen in die ÖDP einzubringen als auch gemeinsam mit der ÖDP daran zu arbeiten, dass das ÖDP-Programm moderner wird und möglichst auch junge Wähler*innen anspricht. Die Repräsentation der Jugend ist eine Kernaufgabe der JÖ. Die Jugendorganisation hat, gerade in Anbetracht ihres neuen Grundsatzprogramms sowie der Organisation des Sprout Zukunftsfestivals, auch dieses Jahr einige wichtige Projekte parallel durchgeführt. Das zeigt das vielfältige Engagement der JÖ für die Zukunft der ÖDP.

Durch die zeitintensive Neuwahl des Bundesvorstandes der ÖDP konnten nur wenige JÖ-Anträge behandelt werden. Ein großer Erfolg jedoch war der Antrag zur Wissenschaftlichkeit in Parteiveröffentlichungen, der mit deutlicher Mehrheit angenommen wurde. Die ÖDP verpflichtet sich damit für die Zukunft selbst dazu, die Aussagen in Parteiveröffentlichungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen, durch Quellenangaben zu belegen. Das soll zu mehr Transparenz beitragen, Vertrauen bei den Leser*innen der Programme und Flyer schaffen und Aussagen zu kontroversen Themen auf ein sicheres Fundament stellen. Die JÖ freut sich sehr über die Annahme des Antrags, da kurz vorher ein ähnlicher Antrag, der sich (neben vielen weiteren Punkten) gegen wissenschaftlich nicht haltbare Positionen in Pressemitteilungen richtete, mit deutlicher Mehrheit abgelehnt wurde.

Bild von neuer JÖ-Vertretung Tobias Kretschmer

Dr. Tobias Kretschmer, JÖ-Vertretung im ÖDP-Bundesvorstand Foto: Tarek Mantaoglu

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