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„Nach uns die Zukunft“

Die Jugendorganisation der ÖDP strukturiert sich um und plant einen eigenen Kreisverband in Ingolstadt

Die Jungen Ökologen (JÖ) luden am Samstag zu einer außerordentlichen Bundesversammlung nach Ingolstadt ein. Das Grußwort sprach ÖDP-Stadtrat Franz Hofmaier. Wichtigster Tagesordnungspunkt der ÖDP-Jugend war die Bestätigung der Vereinsauflösung, die zuvor von den Mitgliedern in einer Urabstimmung per Brief einstimmig beschlossen worden war. Durch die Auflösung des eingetragenen Vereins falle viel Verwaltungsaufwand weg, so der stellvertretende Bundesvorsitzende Christian Tischler. Die durch diesen internen Bürokratieabbau gewonnene Zeit wolle die JÖ, die als Bundesvereinigung der ÖDP eigenständig weiterbesteht, in den Aufbau der Kreisverbände vor Ort stecken.

Mit dem JÖ-Motto „Ich kann Politik!“ wolle man künftig auch in Ingolstadt Jugendliche und junge Erwachsene für die Politik begeistern und plane derzeit die Gründung eines Kreisverbandes. Das politische Desinteresse junger Menschen sei in vielen Fällen lediglich eine Resignation angesichts der Abhängigkeit der großen Parteien von Zahlungen der Wirtschaft. „Politik macht Spaß“ so Tischler, „aber freilich nur, wenn man sich nicht dafür bezahlen lässt, die Ansichten von Lobbyverbänden zu übernehmen.“

Auch in Ingolstadt habe man stattdessen die Verantwortung für die kommenden Generationen ernstzunehmen, so der gebürtige Schanzer. „Wir als quasi erste dieser künftigen Generationen müssen uns einmischen.  Daher wollen die Jungen Ökologen die richtigen Anstöße geben, um aus unserer autofreundlichen Heimat eine jugend- und familienfreundliche Stadt zu machen. Eine Stadt, die nicht von hässlichen Betonklötzen und Prestigebauten dominiert wird, sondern die auch für unsere Kinder und Enkel ein lebenswertes Zuhause darstellt.“

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