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Volksbegehren bewegte auch die Jugend

Die großartige Resonanz auf das Volksbegehren mit fast 1,3 Millionen abgegebenen Unterschriften freut neben der Mutterpartei auch deren Jugendorganisation, die Jungen Ökologen.

Tanja Pfisterer, die Bundesvorsitzende der JÖ und Aktionskreiskoordinatorin für das Volksbegehren in Oberfranken ist begeistert: „Mit einer derart hohen Beteiligung haben wir nicht gerechnet, das ist ein fantastisches Ergebnis!“ Neben dem Schutz der Angestellten und Gäste sei das Anliegen des Volksbegehrens gewesen, die Kinder und Jugendlichen vor den Gefahren des Passivrauchens zu schützen. „In Festzelten darf seit der Aufweichung fleißig weitergeraucht werden. Die meisten davon stehen aber nicht auf dem Oktoberfest, sondern z.B. bei Feuerwehr-Jubiläen und Dorffesten, bei denen die örtliche Jugend natürlich nicht fehlen darf. Mit der aktuellen Regelung sind diese weiterhin dem Passivrauch ausgesetzt, das ist ein unhaltbarer Zustand.“ so Pfisterer weiter „Die Bürger haben nun deutlich gezeigt, dass sie eine einfache und vor allem einheitliche Regelung auch und vor allem zum Schutz der Kinder und Jugendlichen wollen.“

Doch auch die Jugend selbst hat deutlich Stellung bezogen, weiß der stellvertretende Bundesvorsitzende der JÖ und Koordinator für den Aktionskreis in Ingolstadt, Christian Tischler zu berichten: „Die landläufige Meinung, die Jugend würde sich nicht für das politische Geschehen interessieren, wurde an unseren Infoständen deutlich widerlegt.“ Neben der Altersgruppe zwischen 18 und 30 seien auch nicht selten Jugendliche an den Infostand gekommen, die deutlich jünger waren. „Die Enttäuschung war natürlich groß, als wir ihnen sagen mussten, dass sie nach der aktuellen Wahlalter-Regelung leider zu jung wären, um sich im Rathaus eintragen zu können. Für uns aber ein deutliches Zeichen, unsere Bemühungen, das Wahlalter zu senken, weiter voranzutreiben.“

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